Facialisparese

Eine Facialisparese (Gesichtslähmung) ist eine Funktionsstörung des n.facialis (VII Hirnnerv, "Gesichtsnerv").

Die Patienten (oder ihre Angehörigen) bemerken einen inkompletten oder schwachen Mundschluss, zu erkennen an einem hängenden Mundwinkel. Hierdurch kann beim Trinken Flüssigkeit aus dem betroffenen Mundwinkel herauslaufen. Stirnrunzeln ist auf der betroffene Seite nicht möglich.

Des Weiteren kann der Liedschluss betroffen sein (nur unvollständig oder gar nicht möglich). Bei dem Versuch, die Augen zu schließen, kann bei fehlendem Lidschluss die normale Aufwärtsbewegung des Augenbulbus beobachtet werden. Ein Zeichen ist das Sichtbarbleiben der Wimpern bei unvollständigem oder schwachem Lidschluss,  wobei die Gefahr einer Schädigung der Hornhaut des Auges bestehen kann.


Eine Fazialisparese tritt meist einseitig auf.

Die Ursache ist in 75% der Fälle unbekannt.
25 % der Ursachen:

Infektionen
Verletzungen
Tumore
Autoimmunerkrankungen
Stress
angeborenen Fehlbildungen
Apoplex (Schlaganfall)
Syndrome